Hamburg

 

Hamburg

Hamburg  Du hast uns überrascht mit Deinem  Flair.

Wenn uns auch Sonne lieber wär.

Es hat gestürmt, den Schirm hat es zerbeult.

Schön ist es nicht, wenn da der Wind so heult.

Wir sind im Regen durch die Stadt gelaufen.

Waren kurz davor, uns Regenhaut zu kaufen.

Wir haben jeden Sonnenstrahl genossen und waren doch nicht völlig unentschlossen. Dich liebes Hamburg, den Michel, Oper anzuschauen. Trotz Regen uns auf Deine Straße trauen.

Beim  Hafen stehen, Brücken  sehen.

Wir waren  im Museum.

Doch viel zu schnell war diese Zeit in Hamburg um.

Sehr gut versorgt im Hotel Senator.

Nur nächtlings Straßenlärm, das kommt halt vor. Nun wieder in den ICE.

Zurück nach Stuttgart tut uns kurz schon weh.

Die Gartenschau war auch im Regen, der diesmal nicht war unser Segen.

Schon vielfältig und kreativ beseelt.

Wenn auch die Sonne diesmal fehlt.

Wasserfall aus Hedulimalei

Wasserfall

Tosend, brausend, schäumend Wall.

Stürzt herab der Wasserfall.

Glitzernd Fäden,

weißer Schaum.

Nebelwand versinkt im Raum.

Dumpfes Grollen, platschen, fließen.

Donnerhall, wie Hieb von Riesen.

Luft ganz klar, hier lässt sichs schnaufen.

Menschen hin zum Wasser laufen.

Wollen dieses Schauspiel sehen.

Staunend sie am Wegrand stehen.

Tosend, brausend, schaumig Wall.

Stürzt herab der Wasserfall.

Poesie aus Hedulimalei

Poesie

Oh, nein, lass nur.

Da blamier ich mich.

Was ich zu sagen habe,

sag ich auf andere Weise.

Es könnte jemand hören?

So flüstere ich es leise.

Ich habe dafür keine Zeit.

Wer soll denn hier was schreiben?

Gedanken lass ich wandern,

auf meine leise Weise.

Ach lass mich doch.

Ich will das nicht.

Die Silben jetzt verstummen.

Kann denn Poesie verdummen?

Das frag ich Dich,

Das frag ich mich?

Oh nein lass nur…..

Zeit verstehen – Gedanken zur Stuttgarter Baumfällung beim Bahnhof

Zeit verstehen

Die Zeit die schafft,

so manche Kreatur.

So ist es auch in unserer Natur.

Aus Bäumen, die vom Wind geschleift,

so manches mal ein Kunstwerk reift.

Dazu brauchts Zeit und Menschen,

die es lassen.

Das alles weggeschafft

und aussortiert.

Was nicht der Norm entspricht,

aus deren Sicht!

Nicht alles muss,

zum neuen Leben passen.

das Wasser schleift,

aus Machem,

was nicht so geboren,

wie ein Urgestein.

Wenns nicht mehr klein.

Wie langweilig ist doch,

wenn alles gleich erscheint.

Wenn nicht die Erde,

aus den Bäumen weint!